Die Ausstellung umfasst 21 Bildtafeln von in Gaza getöteten Journalistinnen und Journalisten und einige Texte zu einzelnen Personen.
Sie kann ausgeliehen werden über info@ak-nahost.de
Hier sind die Texte zu den einzelnen Getöteten.
In Bremen wurde die Ausstellung im Rahmen einer Veranstaltungsreihe gezeigt. Diese war das Zentrum einer Aktion/Gedenkzeremonie im Stadtzentrum, bei der die wetterbeständigen Bildtafeln gezeigt und einzelne Journalistinnen und Journalisten vorgestellt wurden.
Hier sind Bilder und Videosequenzen unserer Aktion. 



„Pressefreiheit im Schatten der Staatsräson“
Laut der UN-Behörde OCHA wurden seit dem 7.10.23 258 Journalist*innen und Medienschaffende in Gaza getötet (Stand: April 2026), mehr als in jedem anderen Krieg der letzten 100 Jahre.
Reporter ohne Grenzen: „Nahezu die Hälfte (43 Prozent) der in den vergangenen zwölf Monaten (2025) getöteten Journalist*innen kam in Gaza durch teils gezielte Angriffe der israelischen Streitkräfte ums Leben.“
Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ): „Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben seit Beginn der Aufzeichnungen durch das CPJ im Jahr 1992 mehr gezielte Tötungen von Journalisten verübt als das Militär jeder anderen Regierung.“
„Israel war sowohl im Jahr 2025 als auch im Jahr 2024 für zwei Drittel aller Morde an Journalisten verantwortlich.“

Laut einem Bericht des Watson Institute for International and Public Affairs hat der Krieg im Gazastreifen seit dem 7. Oktober 2023 zum Tod von mehr Journalisten geführt als die Gesamtzahl der Todesopfer während des amerikanischen Bürgerkriegs, des Ersten Weltkriegs, des Zweiten Weltkriegs, des Koreakriegs, des Vietnamkriegs, der Jugoslawienkriege der 1990er und frühen 2000er Jahre sowie des Krieg in Afghanistan nach dem 11. September.

Die gezielte Tötung von palästinensischen Journalist*innen in Gaza soll verhindern, dass die Wahrheit über israelische Kriegsverbrechen ans Licht der Öffentlichkeit kommt.
Um dem entgegenzuwirken, hat der AK Nahost Bremen anlässlich des Tags der Pressefreiheit (3.5.) eine Veranstaltungsreihe erstellt, um über das Schicksal der getöteten Journalistinnen und Journalisten in Gaza und auf die sehr einseitige Berichterstattung der deutschen Medien aufmerksam zu machen.






Das Töten von Journalist*innen ist ein Kriegsverbrechen und muss als Teil des Genozids gesehen werden, der Israel in Gaza verübt wurde und noch wird.