Studie belegt jahrelange Vorbereitung der Zerschlagung des palästinensischen Hilfswerks

Seit über einem Jahr treibt Israel die Zerschlagung von UNRWA systematisch voran – mit Liefersperren bis zum Abriss der Zentrale in Ost-Jerusalem. Eine neue Studie (Link) zeigt: Die Kampagne gegen das palästinensische Hilfswerk begann schon 2014, und auch deutsche Medien spielen dabei eine Rolle.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wurde 1949 von den Vereinten Nationen gegründet. Grund dafür war die Staatsgründung Israels, die im Zuge der Nakba zur massiven Vertreibung von Palästinenser:innen führte. Dabei soll die Organisation registrierte palästinensische Geflüchtete mit Gesundheitszentren, Schulen, Trinkwasser, beruflicher Weiterbildung und weiterer Basisversorgung unterstützen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) berichtete Ende 2023 von rund 5,9 Millionen Menschen im Gazastreifen, im Westjordanland, in Jordanien, Syrien und im Libanon, die das Hilfswerk versorgen musste. Zentral war schon damals die Versorgung der im Gazastreifen lebenden Zivilist:innen, die aus ihren Häusern vertrieben wurden, in Flüchtlingslagern unterkommen mussten und ständigen Bombardierungen ausgesetzt waren.

Arbeit des Hilfswerks unter permanenter Repression

Bereits Ende 2024 hatte die israelische Regierung dem palästinensischen Hilfswerk die Arbeit auf israelischem Staatsgebiet verboten. Schon damals führte die Regierung als Begründung an, dass die UNRWA von der Hamas unterwandert sei und Mitarbeiter der Hilfsorganisation am Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen seien. Belege für diese Unterstellungen konnte die israelische Regierung nicht vorlegen. Daher entschied der Internationale Gerichtshof, dass Israel als Mitglied der Vereinten Nationen dafür sorgen müsse, dass die Arbeit der UNRWA weiterhin möglich sei.

Entgegen dieser Auflage wurde ein Jahr später – im Dezember 2025 – in der Knesset ein Antrag zur endgültigen Zerschlagung der UNRWA angenommen. Dieser verbot allen infrastrukturellen Anbietern, das Hilfswerk mit Strom, Wasser, Treibstoff oder Internet zu beliefern. Außerdem wurden der Hilfsorganisation sämtliche Konten gesperrt, und die israelischen Behörden wurden ermächtigt, solches Land, auf dem die UNRWA Schulen oder Kliniken betreibt, zu beschlagnahmen. Dieses „Grounding“ soll der Organisation jegliche Arbeit innerhalb des israelischen Staatsgebiets unmöglich machen. Weiterlesen „Studie belegt jahrelange Vorbereitung der Zerschlagung des palästinensischen Hilfswerks“

Minister und Aktivisten demonstrieren für Wiederaufbau von Siedlungen in Gaza

Jüdische Allgemeine am 20.7.26

Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir setzt sich seit Jahren für israelische Siedlungen im gesamten Gazastreifen ein. Premier Netanjahu lehnt das ab.

Mehrere israelische Minister und Koalitionsabgeordnete haben sich am Sonntag einem Marsch von Siedlungsaktivisten an die Grenze zum Gazastreifen angeschlossen. Die Teilnehmer forderten die Wiedererrichtung jüdischer Siedlungen im Gazastreifen und durchquerten dabei ein zuvor von der Armee zur militärischen Sperrzone erklärtes Gebiet. Nach Berichten vor Ort gelang es den Demonstranten jedoch nicht, in den Gazastreifen einzudringen.

Organisiert wurde die Kundgebung von der Siedlerbewegung Nachala. Sie erinnerte an den 21. Jahrestag der Räumung des ehemaligen Siedlungsblocks Gusch Katif im Zuge des israelischen Rückzugs aus dem Gazastreifen im Jahr 2005. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich 28 Minister und Abgeordnete der Regierungskoalition an der Aktion, darunter Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, Finanzminister Bezalel Smotrich sowie mehrere Politiker der Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Zum Artikel der Jüdische Allgemeine (Link)

Österreich: Tod & Spiele – Rote Karte für Völkermord

Palästina Solidarität Österreich

Kein Fußball mit dem Apartheid-Staat Israel – kein Fußbreit den Faschisten

Der ÖFB muss dem irischen Beispiel und den demokratischen Fans folgen, und die Matches gegen den Terror-Staat Israel absagen

Österreich trifft in der UEFA Nations League auf Irland, dem Kosovo und Israel. Der Apartheidstaat nutzt internationale Großveranstaltungen immer dazu, seinen Völkermord weißzuwaschen und so zu tun, als wäre das normal.

Der Apartheidstaat seinerseits ermordete seit Oktober 2023 mindestens 383 palästinensische Vereinsspieler:innen , darunter auch einige international bekannte wie den Nationalspieler und Kapitän des Vereins Ahli GazaMohammed Barakat, die Nationalspielerlegende Suleiman al-Obeid und zuletzt den Torhüter Salim Khader Al-Ashqar. U.a. mit Killerdrohnen, die mit Leichtmotoren der oberösterreichischen Firma Rotax fliegen. Die israelische Besatzungsarmee verwundete viele weitere Athlet:innen schwer, tötete Nachwuchstalente und schoss sie zu Krüppeln und zerstörte den größten Teil der Sportinfrastruktur in Gaza. Sanktionen seitens der FIFA oder UEFA gab es seitdem nicht, obwohl Artikel 2 ihrer Statuten jede Form von Rassismus verbietet. Bereits im Herbst 2025 forderten die nationalen Fußballverbände von Irland, Norwegen und der Türkei des Ausschluss Israels von der UEFA, genauso wie der UN-Menschenrechtsbeitrat. Die Abstimmung wurde mit Verweis auf den Waffenstillstand nicht durchgeführt. Jedoch: der Völkermord in Gaza dauert an! Nur mit anderen Methoden.

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Fußball ist eine globale Macht – setzen wir sie für Gerechtigkeit und Frieden in Palästina ein!

Kein Fußball mit dem Apartheidstaat – kein Fußbreit den Faschisten!

Rote Karte für Israel! Ausschluss von der UEFA! Absage der Ländermatches gegen Israel!

Palästina-Solidarität rein in die Fußballstadien!