Die Überfälle der Siedler gehen einher mit den laufenden Infrastrukturprojekten der israelischen Armee in der Region, bei denen palästinensisches Ackerland zerstört und Brunnen abgerissen wurden.
Der ehemalige Wahlkampfleiter von Trump, Brad Parscale, leitet eine Aktion, bei der im Namen Israels Hunderte von Blogbeiträgen veröffentlicht werden, mit dem Ziel, künstliche Intelligenz zu unterwandern.
3. ALLE BEREICHE DES PALÄSTINENSISCHEN LEBENS UNTER BESCHUSS
Israel droht, Tausende von Olivenbäumen im Westjordanland vor der Ernte zu vernichten – und gefährdet damit unmittelbar die Lebensgrundlage der Palästinenser und die Gesundheit der Bevölkerung
Israelische Militärbefehle bedrohen Tausende von Olivenbäumen auf einer Fläche von mehr als 200 Dunum (200.000 m² ) im Gebiet von Jenin. Die Befehle folgen einem dokumentierten und sich beschleunigenden Muster, durch das seit 2023 bereits fast 400.000 palästinensische Bäume zerstört wurden
4. Die verschwindenden Beweise im Gazastreifen: Ein Tatort ohne Zeugen
Mindestens zehn Millionen Tonnen Schutt wurden in den rund zwei Dritteln des Gazastreifens, die unter israelischer Militärkontrolle stehen, abtransportiert, zerkleinert oder von ihren ursprünglichen Standorten entfernt. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 3. August 2026 veröffentlichter Bericht des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor, einer in Genf ansässigen Organisation, die in den vergangenen zwei Jahren die materiellen Schäden des Krieges erfasst hat. Täglich verlassen fast hundert Lastwagen den Gazastreifen. Sie transportieren Trümmer zu Standorten innerhalb Israels und weiter südlich in das besetzte Westjordanland, die niemand außerhalb des israelischen Militärs zu sehen darf.
5. Die Schweiz reicht eine Gaza-Doku für den Auslands-Oscar ein
Die Schweiz reicht in diesem Jahr einen dokumentarischen Film über den Gaza-Krieg für das Rennen um den Auslands-Oscar ein. Das gab das Bundesamt für Kultur in Bern bekannt. In dem Streifen „Qui vit encore“ – zu Deutsch „Wer lebt noch“ – lässt Filmemacher Nicolas Wadimoff neun Geflüchtete aus dem Gazastreifen vor einem abstrakten schwarzen Hintergrund ihre Geschichten erzählen. Für die Auswahljury der Schweiz ist es ein Film, „der direkt die Gefühle von Verlust, Entwurzelung und Zugehörigkeit anspricht, die alle Beteiligten teilen“. Im Januar hatte die Doku bei den Solothurner Filmtagen den mit umgerechnet 64.000 Euro höchstdotierten Filmpreis der Schweiz gewonnen
