ZOOM-Vorträge mit Diskussion
a) 10.9. 19 Uhr Nicaragua vs. Germany. Deutschlands Verfahren vor dem IGH wegen Verletzung der Genozidkonvention
Eine juristische Einordnung mit Prof. Matthias Goldmann, Dr. Nahed Samour, Alina Pucko (ECCHR), Dr. Etan Diamond (IHL Centre). Als unabhängige juristische Initiative fordern wir die Bundesregierung auf, Völkerrecht konsequent zu achten und durchzusetzen.
b) Mi., 16.9. 18:30 Uhr, Prof. Raz Segal, Die IHRA-Definition des Antisemitismus:Bedrohung für die Meinungsfreiheit und Menschenrechte
Kurze Biografie Raz Segal: Dr. Raz Segal ist ein israelischer und amerikanischer Gelehrter. Er ist außerordentlicher Professor für Holocaust und Völkermordstudien und Stiftungsprofessorfür den Studiengang moderner Völkermord an der Stockton University in New Jersey. Seine Arbeit konzentriert sich auf den Holocaust, Völkermord, Erinnerungspolitik, jüdische Geschichte und Antisemitismus.
Bei Interesse zur Teilnahme am Zoom bitte bis zum 14. September 2026 anmelden bei Marius Stark <mariusstark@gmx.de>
c) 3. Oktober 2026, 18:30 Nadia Zaboura, Journalistische Defizite und Verantwortung: Israel und Palästina in den Medien
wie wird in deutschsprachigen Medien über Israel und Palästina berichtet? Und welche Muster lassen sich dabei über einen längeren Zeitraum beobachten? Kommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin Nadia Zaboura hat die Berichterstattung über Jahre begleitet, analysiert und debattiert. Anmeldung
Petitions-Update für Dr. Abu Safiyah an die europäischen Außenminister
Nach Berichten über „schwere Folter“ veröffentlichten UN-Experten am 24.03.2026 eine Erklärung, in der sie die sofortige Freilassung von Dr. Abu Safiya fordern:
„Staaten haben die Macht, sein Leiden zu beenden, und wir fordern sie auf, davon Gebrauch zu machen. (…) Es ist die Pflicht der Staaten, die Einfluss auf Israel und die internationale Gemeinschaft haben, alle Möglichkeiten zu nutzen, um Prävention, Rechtsbehelf und Gerechtigkeit zu gewährleisten.
Israel muss Dr. Abu Safiya und alle Beschäftigten im Gesundheitswesen freilassen und sicherstellen, dass sie Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung haben.“
