Terrorismus zur Zeit der Gründung Israels – Geschichte und Gegenwart

Vor 80 Jahren zündete die Irgun Zwai Leumi (Nationale Militärorganisation), eine jüdische Terrorgruppe, Bomben im King David Hotel in Jerusalem. Der Organisator war Menachem Begin (1913–1992), der spätere israelische Ministerpräsident (1977 – 1983).

Arno Widmann nimmt die Bombardierung des britischen Hauptquartiers mit 81 Toten (darunter 41 Araber, 28 Briten, 17 Juden) zum Anlass, diesem jüdischen Terrorismus nachzugehen: „Der Blick zurück lehrt uns, die Gegenwart besser zu begreifen. Menachem Begin hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass der Staat Israel auch das Produkt des jüdischen Terrorismus ist. Die Palästinenser wissen das nur zu gut. Sie und ihre Großeltern erleben und erlebten es am eigenen Leib.“

Albert Einstein und Hannah Arendt protestierten 1948 in einem Brief von 27 jüdischen Intellektuellen in der „New York Times“ gegen die Einreise Begins in die USA, weil dessen „Freiheitspartei“ (Tnuat Haherut) in ihrer Organisation, ihren Methoden, ihrer politischen Philosophie und ihrer sozialen Anziehungskraft den nazistischen und faschistischen Parteien sehr ähnlich ist. Sie führen auch an, dass Begin und die Irgun die Hauptverantwortlichen für das Massaker in Deir Yassin im April 1948 waren, bei dem die Bewohner des Dorfes (240 Männer, Frauen und Kinder) ermordet wurden.

Der ganze sehr informative Artikel (Link)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert